CB Mode implementiert Softwarelösungen für Kasse, Warenwirtschaft und Store Management
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Fokus auf Wachstum: Entgegen dem Branchentrend wächst das hanseatische Familienunternehmen CB Mode stetig. Zuletzt wurden zwei neue Filialen in Hannover und Stralsund eröffnet. Um die damit verbundenen steigenden Anforderungen an Kassensysteme, Warenwirtschaft und Kundenkommunikation zu meistern, setzt CB Mode seit März 2025 auf die Commerce-Lösungen von REMIRA – ein Meilenstein für die digitale Zukunft des Unternehmens.
Mit mehr als 100 Top-Marken auf insgesamt 22.000 m² Verkaufsfläche in acht Filialen bietet CB Mode ein einzigartiges Shopping-Erlebnis in Norddeutschland. Das Unternehmen mit langer Tradition in der Modebranche ist ein Geschäftsbereich der Christian Beutin GmbH & Co. KG aus Lübeck. Die bisherige Software konnte mit dem Wachstum und den Anforderungen des modernen Handels nicht mehr Schritt halten. Besonders im Bereich Kassensysteme stieß CB Mode an Grenzen: jede Kasse musste bislang manuell programmiert und Stammdaten lokal eingespielt werden. Technische Probleme führten zu Ausfällen und hohem IT-Aufwand. „Wir konnten nicht für jede neue Filiale zusätzliche IT-Ressourcen aufbauen. Wir brauchten ein System, das skalierbar ist und Prozesse automatisiert“, erklärt Niklas Kieckbusch, Leiter Digitalisierung & Supply Chain bei CB Mode.
Das Ziel: ein digitales Filialmanagement
Fündig wurde Kieckbusch beim Dortmunder Softwareanbieter REMIRA. Deren Omnichannel-Lösungen ermöglichen es Einzelhändlern, ein konsistentes und nahtloses Kundenerlebnis über alle Kanäle hinweg zu bieten – sowohl in der stationären Filiale als auch im Online-Shop. Im Rahmen des Projekts bei CB Mode wurden drei zentrale REMIRA-Lösungen eingeführt: Ein übergreifendes Kassensystem für alle Filialen, eine Mobile Store Management App für Bestandsabfragen, Warenannahmen, Umlagerungen und Retouren sowie ein Warenwirtschaftssystem mit EDI-Schnittstellen zu Lieferanten und Drittanbietern. Zusätzlich wurde die bestehende CB-Kunden-App angebunden, über die Kundinnen und Kunden ihre Einkäufe, Rabatte und Bonusgutscheine verwalten können. Damit schafft CB Mode eine durchgängige Commerce-Architektur – von der Filiallogistik bis zur Kundeninteraktion am POS.
Technische Vorteile und deutlich mehr Effizienz
Der Go-live brachte sofort spürbare Verbesserungen: die neuen Kassen können innerhalb weniger Minuten ersetzt werden, beispielsweise bei einem Defekt, oder auch für neue Filialen implementiert werden. Stammdaten werden automatisch vom Server geladen – die manuelle Konfiguration entfällt. Durch die automatisierten Prozesse sind Wareneingang und Bestandsführung jetzt digital und fehlerfrei.
„Eine vollumfängliche Prüfung der Wareneingänge war aufgrund fehlender technischer Unterstützung bislang nicht möglich. Heute prüfen wir mithilfe der REMIRA-Software sofort, ob die Lieferung korrekt ist“,
beschreibt Kieckbusch die neue Vorgehensweise.
98 % der Lieferanten bei CB Mode sind über EDI angebunden. Abverkaufs- und Bestandsdaten fließen automatisch ins Warenwirtschaftssystem, Nachbestellungen erfolgen ohne Verzögerung. Fehlerquote: nahezu null. Das Mobile Store Management über die App wird an allen acht Standorten genutzt – für Warenannahmen, Umlagerungen, Retouren und Bestandsabfragen direkt auf der Fläche. Das freut auch Niklas Kieckbusch:
„Uns war es wichtig, dass wir Fragen unserer Kunden direkt auf der Fläche beantworten können, zum Beispiel, ob ein bestimmter Artikel aktuell in einer anderen Filiale verfügbar ist. Das können wir nun über das Smartphone direkt nachgucken und müssen den Kunden nicht allein lassen, um zum Computer zu laufen. Dadurch erhöhen sich die Beratungsqualität und die Kundenzufriedenheit enorm.“
Aktionen vereinfachen und Kundenkommunikation verbessern
Kooperationen und Aktionen sind ein wichtiger Teil der Strategie von CB Mode. Mit der neuen Kassenlösung ist der Modehändler nun in der Lage, Rabattaktionen zentral zu steuern. Die Kasse entscheidet automatisch, welche Aktionen kombinierbar sind – ein großer Vorteil für die Filialteams. Auch die Kunden-App ist eng integriert: Einkäufe erscheinen innerhalb von Sekunden in der App, inklusive Bonuspunkten und Rabatten. „Unsere Kommunikation läuft heute über Social Media und die App – nicht mehr über Briefe oder Zeitungsanzeigen. Rund 200.000 Kunden nutzen die App“, berichtet Kieckbusch.
CB Mode setzt unter anderem auf die Standardschnittstellen und APIs von REMIRA, um Kassendaten, Rechnungen und Kreditoren in Drittsysteme übertragen zu können. Aktuell wird bei dem Modeunternehmen zusätzlich noch die REMIRA Software für Zahlungsverkehr eingeführt. Die integrierte Lösung bildet den stationären Kartenzahlungsverkehr am Point of Sale und im Online-Handel ab. Neben allen gängigen Zahlverfahren sind auch Zahlungsanbieter wie PayPal, Klarna und VISA integrierbar. Die Filiale in Stralsund ist bereits umgestellt, alle Filialen sollen folgen.
Fazit: Ein erfolgreicher Start in die digitale Zukunft
Mit dem Go-live der REMIRA Commerce-Lösungen hat CB Mode die Basis für digitale, transparente und kundenorientierte Prozesse geschaffen. Die Vorteile sind klar: Skalierbare, cloudbasierte Systeme mit Schnittstellen zu automatisierter Warenwirtschaft und Bestandsführung, dazu eine nahtlose Omnichannel-Integration für eine verbesserte Kundenkommunikation und Servicequalität. So fasst es auch Niklas Kieckbusch zusammen:
„Wir haben nicht nur technisch gewonnen, sondern auch organisatorisch. Die Prozesse sind stabil und wir sind bereit für weiteres Wachstum.“
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